Aids-Organisationen fordern Ende der Diskriminierung im Gesundheitswesen

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Düsseldorf - Führende Aids-Organisationen fordern ein Ende der Diskriminierung von Menschen mit HIV in Arztpraxen oder Kliniken. "HIV-positive Patienten dürfen keine Nachteile bei Zugang und Versorgung haben", heißt es in einem am Mittwoch beim Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress in Düsseldorf veröffentlichten Appell.

In Deutschland leben nach Schätzungen rund 80 000 Menschen mit HIV oder der Immunschwächekrankheit Aids. "HIV-positive Patienten können behandelt werden wie alle anderen", erklärte der Präsident der Deutschen Aids-Gesellschaft, Prof. Georg Behrens.

"Wenn die normalen Hygienevorschriften eingehalten werden, ist eine HIV-Übertragung im medizinischen Alltag ausgeschlossen." Die Organisationen verlangten von Ärztekammern und Verbänden mehr Fortbildungen zu HIV und Aids. Bundesärztekammer und Bundeszahnärztekammer hätten das Problem erkannt und bereits zu einem vorurteilsfreien Umgang mit HIV-Infizierten aufgerufen. - dpa

Quelle: wa.de

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