Abi-Randale nur an wenigen Gymnasien in NRW

+
Humboldt-Gymnasium in Köln: An Auseinandersetzungen von Abiturienten während der Mottowoche vor den Abi-Prüfungen am Humboldt-Gymnasium sollen laut Polizei rund 200 Schüler beteiligt gewesen sein.

Düsseldorf - Das Abitur steht kurz bevor - und an vielen Gymnasien lassen es die Abiturienten noch mal richtig "krachen". Es gibt aber nur ganz wenige Schulen, wo die Abitur-"Scherze" entgleisen.

Aus dem Ruder gelaufene Abitur-"Scherze" wie in Köln sind in Nordrhein-Westfalen kein landesweites Problem. Insgesamt 17 Schulen hätten in diesem Jahr Vorfälle von unterschiedlichem Schweregrad gemeldet, teilte das Schulministerium in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU mit. Schwerpunkte seien Köln und Düsseldorf gewesen.

Das Schulministerium warnte davor, die Fälle von Abi-Randale zu verallgemeinern. Landesweit hätten mehr als 850 Schulen am Zentralabitur teilgenommen. Die 17 gemeldeten Vorfälle müssten in Relation zu dieser Gesamtzahl gesehen werden. Auch dort, wo es zu Ausschreitungen gekommen sei, habe sich die Mehrzahl der Abiturienten "deutlich davon distanziert und sich an den Aufräumarbeiten konstruktiv beteiligt".

In Köln war die sogenannte Mottowoche von Kölner Gymnasien eskaliert. Die Polizei musste ein Großaufgebot schicken, zwei 18-Jährige wurden am Kopf schwer verletzt. Um ähnliche Vorfälle künftige zu vermeiden, müssten alle am Schulleben beteiligten "einvernehmliche und von allen akzeptierte Lösungen für die letzte Schulwoche der Abiturienten entwickeln", heißt es in der Antwort weiter. - dpa

Quelle: wa.de

Mehr zum Thema

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare