Lange Haftstrafe für Drogenhändler

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Symbolbild.

Paderborn - 700 Hanfpflanzen und acht Kilogramm synthetische Drogen im Keller bringen einen 55-Jährigen für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Paderborn verurteilte ihn am Dienstag wegen Drogenanbaus und Handels mit Betäubungsmitteln.

Da in dem Partykeller, in dem er die Drogen verkauft haben soll, auch Pfefferspray sowie zwei Knüppel sichergestellt wurden, sah das Gericht den Tatbestand des Handeltreibens mit Waffen als erfüllt an. Zusätzlich zu der Haftstrafe wurde die Unterbringung im Maßregelvollzug angeordnet.

Drogenplantage in Wohnhaus

Der Mann hatte laut Anklage in seinem Wohnhaus in Altenbeken eine Drogenplantage betrieben und neben dem selbst geernteten Marihuana im großen Stil Amphetamine und Ecstasy verkauft. Aus den Einnahmen soll er seinen Lebensunterhalt bestritten und seine eigene Sucht finanziert haben. Im März dieses Jahres war er nach dem Tipp eines Untersuchungsgefangenen von der Polizei festgenommen worden. Dabei entdeckten die Ermittler in mehreren eigens hergerichteten Kellerräumen eine umfangreiche Marihuana-Plantage, aus der bis zu 27 Kilogramm der Droge hätten geerntet werden können. - dpa

Quelle: wa.de

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