24-Jähriger schießt in Hagen mit Schreckschusspistole um sich

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Hagen - Ein 24-jähriger Mann feuerte am Mittwochabend in der Hagener Innenstadt Schüsse ab und bedrohte mehrere Menschen, darunter zwei Polizisten - mit einer täuschend echt aussehenden Schreckschusspistole.

Große Aufregung herrschte am Mittwochabend in der Hagener Innenstadt: Ein 24-jähriger Hagener bedrohte gegen 22 Uhr in der Fußgängerzone sechs junge Erwachsene mit einer täuschend echt aussehenden Schreckschusspistole. Er forderte sie auf weiterzugehen und ging selbst zu einem Café.

Dort sprach der 24-Jährige vier junge Frauen an. Er forderte sie auf, so schnell wie möglich in das Café zu betreten und die Polizei zu alarmieren. Anschließend feuerte er mehrere Schüsse in Richtung der Volme-Galerie. Dann bedrohte er mit seiner Waffe - dem Nachbau einer Polizeidienstwaffe Walther P99 - erneut die verängstigten Frauen.

Auf Polizisten gezielt

Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife wurde auf die Situation aufmerksam gemacht. Als sie den Täter auf dem Friedrich-Ebert-Platz stellen wollten, zielte er mit der schwarzen Schreckschusswaffe auf die beiden Polizisten.

Androhung des Schusswaffengebrauchs

Unter Androhung des Schusswaffengebrauchs forderten die Beamten den 24-Jährigen auf, seine Waffe auf den Boden zu legen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. Stattdessen hielt er sich die Schreckschusspistole an den Kopf. Dabei forderte er die beiden Polizeikommissare auf, ihm in den Kopf zu schießen.

Von hinten überwältigt

Durch Unterstützungskräfte wurde der Täter kurze Zeit später von hinten überwältigt und mit Handschellen gefesselt werden. Der deutliche alkoholisierte 24-Jährige wurde zur psychiatrischen Abklärung mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus gebracht.

Schreckschusswaffe sichergestellt

Die Schreckschusswaffe stellten die Beamten sicher. Eine Berechtigung zum Führen der Pistole konnte der 24-Jährige nicht nachweisen. Das Motiv für seine Tat ist derzeit unbekannt und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Quelle: wa.de

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