Bonn - Das Bundeskartellamt hat die Minderheitsbeteiligung des russischen Staatskonzerns Gazprom am größten ostdeutschen Gasversorger VNG freigegeben.
Entschieden wurde nach Angaben des Kartellamts vom Mittwoch über die geplante Erhöhung der Beteiligung an der VNG auf 10,52 Prozent. Mit der Minderheitsbeteiligung gehe keine nachteilige Verstärkung der Marktposition Gazproms aus, erklärten die Wettbewerbshüter.
Bereits am 13. Januar hatte die Behörde die Freigabe signalisiert. Im Entwurf zur Entscheidung hieß es damals, zusammen mit der bestehenden Beteiligung von 15,79 Prozent der BASF-Tochter Wintershall sehe die Behörde im Einstieg von Gazprom nur einen gemeinsamen wettbewerblich erheblichen Einfluss auf VNG. Wintershall ist ein Gazprom-Partner und arbeitet mit dem russischen Unternehmen in mehreren Gemeinschaftsunternehmen wie etwa Wingas zusammen.
dpa
Rubriklistenbild: © dapd
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