Washington - Kurioser Justizfall in den USA: Tierschützer haben eine Klage im Namen von fünf Orcawalen eingereicht. Sie berufen sich dabei auf die US-Verfassung.

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Orcas sind in Freizeitparks eine gern gesehene Unterhaltung.
US-Tierschützer wollen von einem Richter in San Diego (Kalifornien) prüfen lassen, ob das Verbot der Sklaverei auch für Meeressäuger gilt. Eine Sprecherin des Gerichts bestätigte am Dienstag den Eingang der Klage des amerikanischen Tierschutzverbands Peta (People fot the Ethical Treatment of Animals) sowie mehrerer Meeressäuger-Experten und ehemaliger Trainer von Walen gegen den Erlebnispark “Seaworld“.
Das Unternehmen hatte nach Medienberichten versucht, die Klage abzuwenden. “Weder Orcas noch irgendein anderes Tier waren mit der Formulierung “Wir, das Volk“ gemeint, als die Verfassung angenommen wurde“, erklärte ein “Seaworld“-Anwalt dem Gericht. Wie die “Los Angeles Times“ berichtete, teilte der Richter Jeffrey Miller die Meinung, dass der Anti-Sklaverei-Paragraf nur für Menschen gelte.
Die “Seaworld“-Verteidigung kritisierte die Kläger, gegen jeden gesunden Menschenverstand zu handeln. “Während Peta mit dieser PR-Aktion weitermacht, entließ “Seaworld“ vier gerettete und aufgepäppelte Seelöwen wieder in die freie Wildbahn.“
dpa



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