Moskau - Der geplante US-Raketenschild in Europa ist nach Ansicht des russischen Regierungschefs und Präsidentenkandidaten Wladimir Putin (59) eindeutig gegen Russland gerichtet.

© dapd
Russlands Regierungschef Wladimir Putin (59)
“Heute gibt es keine Bedrohungen aus dem Iran und Nordkorea“, sagte Putin kurz vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz in einem Dokumentarfilm, den das russische Staatsfernsehen zeigte. Washington hat die Vorwürfe aus Moskau stets zurückgewiesen.
“Nach dem heutigen Stand soll das Raketenabwehrsystem ohne Frage das Atomwaffenpotenzial Russlands neutralisieren“, sagte der Ex-Geheimdienstchef rund einen Monat vor der russischen Präsidentenwahl. Putin will sich am 4. März wieder in den Kreml wählen lassen, wo er bereits von 2000 bis 2008 regierte. Viele Russen sehen auch 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges weiter die USA als größte Bedrohung für ihr Land.
dpa
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