030.07.10|Politik
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Rom - Der seit Monaten schwelende Streit zwischen dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und Kammerpräsident Gianfranco Fini ist eskaliert. Wie Berlusconi jetzt gegen Fini vorgeht:

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Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi (r) und Gianfranco Fini.
Mit den Worten: “Es bricht mir das Herz, aber ich glaube nicht, dass wir so weitermachen können“, unternahm Berlusconi am späten Donnerstagabend den ersten Schritt, um seinen Partner aus der Regierungspartei “Volk der Freiheit“ (PdL) auszuschließen.
Gemeinsam mit dem Großteil des PdL-
“Zerstörerische Kritik“ und “absolute Inkompatibilität mit den Prinzipien der Partei“ wirft der Medienmogul und Regierungschef dem ehemaligen Postfaschisten Fini vor. Die Folgen sind bisher nicht absehbar. Auch Neuwahlen sind nicht ausgeschlossen.
Während Berlusconi Fini auch aufforderte, sein Amt als Präsident des Abgeordnetenhauses niederzulegen, entgegnete dieser dem aufgebrachten Ministerpräsidenten, sein Amt werde nicht von Berlusconi entschieden. “Ich bleibe, wo ich bin“, war Finis Reaktion. Er wollte am späten Freitagvormittag in einer Pressekonferenz Stellung zur Lage nehmen.
Unterdessen kündigten in beiden Kammern zahlreiche Fini-
Fini hatte vor rund anderthalb Jahren seine Partei, die postfaschistische Alleanza Nazionale (AN) in Berlusconis “Volk der Freiheit“ integriert. Er kritisiert seit langem den autoritären Führungsstil Berlusconis sowie den seiner Meinung nach zu starken Einfluss der rechtspopulistischen Lega Nord von Umberto Bossi in der Mitte-
dpa
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