DORTMUND ▪ Hirschkalbsrücken im Maronencrêpe, Gegrillte Steinbuttschnitte unter der Garnelenkruste, Filet vom Bison Rind mit Trüffelraviolo und Sauce Rouennaise – viele solcher Köstlichkeiten für Feinschmecker werden kredenzt, wenn im Herbst erstmals das Westfalen Gourmetfestival stattfindet. Von Dominic Rieder

© Rieder
Gerhard Besler (r.) und Stefan Manier sehen dem 1. Westfalen Gourmetfestival zuversichtlich entgegen. ▪
Von Anfang September bis Mitte November sind zehn Restaurants zwischen Weser und Sieg für jeweils eine Woche Schauplatz des kulinarischen Ereignisses. Umrahmt werden die Festwochen von einer Eröffnungsgala mit Fernsehmoderator Peter Großmann im Casino Hohensyburg am 2. September und einer Abschlussparty in der Rohrmeisterei Schwerte am 12. November. Das als Veranstalter fungierende Westfalen Institut Gastronomie und Touristik stellte das Konzept jetzt im Restaurant „B1“ in Dortmund vor.
In Schleswig-Holstein und im Rheingau gebe es entsprechende Festivals schon seit vielen Jahren, aber Westfalen sei bisher vernachlässigt worden, erklärt Gerhard Besler. „Das wollen wir ändern“, betont der Präsident des Instituts. Neben dem Westfalen Gourmetfestival solle hierzu auch der Gastronomie-Preis beitragen, der in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wird. Konkrete Ziele bei den Besucherzahlen setze man sich für das Festival nicht. Andere Anforderungen seien von höherer Bedeutung, meint Gerhard Besler: „Das Niveau, das Engagement und die Küche müssen stimmen.“
Als es darum ging, ob das Gasthaus Stromberg teilnehmen würde, gab es für Küchenchef Stefan Manier nicht viel zu überlegen. „Ich war spontan sehr angetan von der Idee. Das Festival ist eine gute Sache für Westfalen“, meint Manier, der zudem auch im „B1“ Küchenchef ist.
Marcus Besler, 2. Vorsitzender des Westfalen Instituts Gastronomie und Touristik, ist davon überzeugt, dass die Festivalwochen den Besuchern viel Abwechslung bieten: „Es sind ältere und jüngere Gastköche dabei, konservative und moderne.“ Zuversichtlich gibt sich auch Karl-Heinz Linnenberg, Verkaufsleiter der Braunschweiger Firma Heimbs Kaffee, die das gesamte Festival begleiten wird. „Alle Köche verbindet Leidenschaft, und wenn sie diese Leidenschaft auf den Teller bringen, kriegen sie garantiert ihre Häuser voll“, meint Linnenberg. Zudem sei es wichtig, „mit dem ersten Festival Lust zu machen auf ein zweites“.
Da bereits einige Plätze in den Restaurants gebucht wurden, raten die Veranstalter, bald zu reservieren.
westfalen-gourmetfestival.de
Quelle: wa.de


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