Frankfurt - Die musikalischen Stile weit gefächert, das Niveau konsequent auf Weltklasse: Beethovens Violinkonzert, Strawinskis „Sinfonie in drei Sätzen“, dazu eine Ballett-Suite von Ravel. Von Axel Zibulski
Am ersten Gastspiel-Abend von New York Philharmonic in der ausverkauften Alten Oper begeisterten die Perfektion, die Wandlungsfähigkeit und die enorme Musikalität dieses vor 170 Jahren gegründeten Orchesters.
Igor Strawinskis „Symphony in three movements“ bedeutete sozusagen ein musikalisches Heimspiel für das Orchester: Vor 70 Jahren, mitten im Zweiten Weltkrieg, hat New York Philharmonic das sperrig-spröde, rhythmisch herbe und enorm vertrackte Werk uraufgeführt – Alan Gilbert, seit drei Jahren Musikdirektor in seiner Heimatstadt, konnte sich auch hier auf die äußerste Präzision verlassen, koordinierte deutlich, aber weit diskreter als beim finalen Klangrausch: Maurice Ravels zweite Orchestersuite aus dem Ballett „Daphnis et Chloé“ gab die Vorlage dafür, samt farbfunkelnder „Pantomime“ und großformatiger Schluss-Apotheose fulminant das offizielle Programm krönend. Nicht weniger sinnlich, mitreißend und genussreich leitete Emanuel Chabriers Rhapsodie „España“ den Zugaben-Teil ein.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © Archiv
Karte wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.