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Vase, Götter, Preise: Werl ehrt seine Bürger und Firmen mit Verleihung des Innovationspreises

Vase, Götter, Preise: Werl ehrt Neuerungen

2129.04.10|Werl|Werl|
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Artikel: Vase, Götter, Preise: Werl ehrt Neuerungen

WERL ▪ Als bei der letzten Vergabe des Innovationspreises für die „Wirtschaft“ mit Riesen-Getöse eine der Glasvasen zerdepperte, reagierte Laudator Ralf Kersting (IHK) gelassen: „Das wäre doch mal etwas für Lärmschutz gewesen“, flachste er in Anspielung auf die Entwicklung der Lärmschutzwände „seiner“ Preisträger.

Scholand-Rebbert

Sieben Kandidaten, drei Sieger: Die geometrische Figur des „Ikosaeders“ als Symbol neuer Perspektiven wurde gestern Abend in der Sparkasse überreicht. ▪

Und Moderator Rolf Blumer (Sparkasse) fügte an: Das sei ja zum Schluss nochmal ein richtiger „Knaller“ gewesen. „Umwerfend“ hatte sich einer der Preisträger gezeigt, die Vase bleib aber das einzig Niederschmetternde des Abends. Ansonsten gab es ausschließlich Lob: für Preisträger, Nominierte, Laudatoren, Veranstalter und die 60 Musiker des UG-Orchesters. Es bestand Einigkeit: Der Abend in der Sparkasse war „rundum gelungen“.

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Während Sparkassenvorstand Klaus Eickenbusch sagte, dass Innovationen „keine Geschenke der Götter“ seien und „nicht einfach in den Schoß fallen“, betonte „Regionale“-Geschäftführer Dirk Glaser als Laudator den Wert neuer Wege auch für die gesamte Region Südwestfalen. Man ehre an diesem Abend Menschen, „die den Mut haben, neue Wege zu gehen und etwas für Andere zu tun“. Fit für die Zukunft versuche man auch die Region Südwestfalen zu machen. Die leide unter einem falschen Image. Regionale-Projekte wie das Werler Hybridkraftwerk sprach Glaser an. Als „möglich“ und „machbar“ bezeichnete er die Idee für „saubere Energie“ an der Deponie. Sein Lob ging an den Einsatz all der Werler, „die der Region ein menschliches Gesicht geben“.

Das UG-Orchester hatte die Besucher mit der Eurovisionsmelodie begrüßt. „Kennen Sie von ‚Einer wird gewinnen‘ – die Älteren unter uns“, sagte der Dirigent. Das passte zum Abend – auch wenn gleich drei gewannen.

NRW-Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff brach eine Lanze für die Musik. Hören und Spielen stärke die Kombinationsgabe, damit Kreativität und Innovationskraft – der Bogen zur Preisverleihung war geschlagen. In zehn Jahren sollen alle Grundschulen ins Programm „Jedem Kind ein Instrument“ eingebunden sein, kündigte er an. Wer Musik fördere, fördere auch Innovation. Und die soll Motivation für Andere sein, es nachzutun.

Die Preisträger

▪ Bildung/Kultur:

1: Café Dreiklang als Integratuionsprojekt

2.: Cocktailbar „Katerfrei“ der evangelischen Jugendkirche

3. Austauschprogramm des Mariengymnasiums Werl mit dem türkischen Giresun

▪ Bürgerschaftliches Engagement:

1: ABC-Zug der Feuerwehr für das „Dekontaminationskonzept“.

2. „Werler Workshop Werte“ für das Festival der Toleranz

3. Verein „Zukunft Hilbeck“ für den Umbau der Turnhalle.

▪ Wirtschaft:

„LS Lublow GmbH“ und „Wernal Profil Technik“ für die Entwicklung und Produktion von Lärmschutzwandmodulen an Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn.

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