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Tod auf der A 44 bei Werl: Unfall kostet Werler das Leben, Bulli stand quer zur Fahrbahn, Feuerwehr vor Ort, zwei Schwerverletzte

Tod auf der A 44: Unfall kostet Werler das Leben

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WERL ▪ Ein 47-jähriger Werler ist in der Nacht zu Sonntag auf der A 44 tödlich verunglückt. Höhe der Raststätte „Haarstrang Nord“ fuhr ein Wagen in den quer stehenden Bulli des Werlers.

Die Werler Wehr half bei der Versorgung der beiden Verletzten im Corsa. Der 47-jährige Werler starb in seinem Bulli. ▪

© Feuerwehr

Die Werler Wehr half bei der Versorgung der beiden Verletzten im Corsa. Der 47-jährige Werler starb in seinem Bulli. ▪

Warum sich das umgebaute Wohnmobil des Mannes quer zur Richtungsfahrbahn gestellt hatte, das kann sich auch die Polizei nicht erklären. „Es gab kein Glatteis oder andere Erklärungen“, teilte die Autobahnpolizei auf Anfrage mit. Der Wagen wird nun auf technische Defekte hin untersucht, vor Dienstag wird aber kein Ergebnis erwartet. Der Mann saß allein im Wagen. Zur Unfallstelle rückte auch die Werler Wehr umfangreich aus.

Es war etwa Viertel vor zwei in der Nacht, als der Unfall auf der Richtungsfahrbahn Dortmund geschah. Ein Ehepaar aus Gevelsberg, 42 und 43 Jahre alt, war mit einem Opel Corsa auf der a 44 unterwegs und bemerkte den quer stehenden Bulli des Werlers zu spät. Das Auto prallte in den VW. Der 47-Jährige wurde durch den Aufprall durch das Fahrzeug geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle. Das Ehepaar erlitt schwere Verletzungen und wurde in Krankenhäuser in Dortmund und Soest gebracht. Bei beiden besteht keine Lebensgefahr. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 8 000 Euro. Verkehrsstörungen gab es nicht, der Verkehr wurde direkt über den Rastplatz umgeleitet. .

Die Werler Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen aus Stadtmitte sowie einem Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe Büderich vor Ort. Eine Gruppe aus Westönnen besetzte das Gerätehaus, um bei weiteren Einsätzen eingreifen zu können. Die Wehrleute unterstützten zunächst den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten, die aber nicht eingeklemmt waren. Durch zwei Notärzte wurden die Patienten versorgt.

Da nach Zeugenaussagen nicht ausgeschlossen war, dass eine weitere Person am Unfall beteiligt gewesen sein könnte, setzte die Feuerwehr die Drehleiter mit Scheinwerfer und Wärmebildkamera zur Suche an der Autobahnböschung ein. Die Suche verlief allerdings ergebnislos.

Die ersten Kräfte konnten die Einsatzstelle gegen 3.30 Uhr wieder verlassen; ein Fahrzeug blieb noch vor Ort, um die Einsatzstelle auszuleuchten und so die Autobahnpolizei bei der Unfallaufnahme zu unterstützen. Zudem wurden auslaufende Betriebsmittel aufgenommen.

Ob der Werler gerade erst losgefahren war oder aber zurückkam, wusste die Autobahnpolizei am Morgen noch nicht. Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch. „Bislang“, so ein Sprecher, „ist das alles schwer nachvollziehbar.“ ▪ bus

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