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Blutspende in Werl am UG und MG, Schüler wollen DRK helfen

Schüler von MG und UG bluten, um zu helfen

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WERL ▪ Der mobile Spenden-Truck des DRK-Blutspendedienstes West macht derzeit in Werl Halt. Sowohl Donnerstag als auch Freitag steht das mobile Einsatzzentrum von 10 Uhr bis 13.30 Uhr auf dem Schulhof des Mariengymnasiums.

Kühnle

„Junges Blut“ ist gefragt: Am MG floss am Mittwoch Blut bei der Spende. ▪

Ein Einsatzteam ist aber auch am Donnerstag im Ursulinen-Gymnasium im Einsatz. Wer den Spenden-Truck betritt, hat vor dem „Anzapfen“ zunächst einmal mehrere Hürden zu meistern. Erst muss ein Spendeformular ausgefüllt werden, dann folgt das Anamnesegespräch. Hierbei entscheidet der Arzt, ob auf Grund der gemachten Angaben ein Risiko für den Spender oder den Patienten im Krankenhaus besteht; vorherige Erkrankungen, kürzlich gemachte Piercings oder Tattoos und Auslandsaufenthalte spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Danach werden Puls und Blutdruck der Freiwilligen gecheckt, damit während der Spende der Kreislauf nicht zusammenbricht.

Sollten die Rahmenbedingungen stimmen, wird den Schülern 528 Milliliter Blut in vier Untersuchungsröhrchen abgenommen. Wenn die Prozedur vorbei ist, muss man sich noch zehn Minuten auf den Liegen ausruhen, dann gibt es eine große Tafel Schokolade und einen Verzehrgutschein für die Schulcafeteria, um wieder zu Kräften zu kommen.

Das junge Blut der Schülerinnen und Schüler wird später von dem hauseigenen Labor des Blutspendedienstes untersucht, bevor es den Kliniken zu Verfügung gestellt wird. Gestern wurden zwischen 30 und 40 Schüler im Spenden-Truck von zwei Sanitätern, zwei Assistenten und einem Arzt behandelt. „Die Lehrer trauen sich wohl nicht“, meint eine Schülerin. Auf die Frage warum sie spendet, antwortet sie: „Ich will etwas Gutes tun und als Vorbild für andere dienen.“ Schließlich könne man auch der Nächste sein, der das Blut braucht. ▪ jk

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