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Wallfahrt der Kindertageseinrichtungen des Dekanates Hellweg

1300 Teilnehmer bei der Kinder-Wallfahrt

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WERL ▪ Windböen peitschen durch die Innenstadt. Kalter Regen prasselt tosend aus düsteren Wolken. Herbstliche Wetterkapriolen mitten im Juni. Doch die Kinder-Wallfahrt konnte trotzdem durchgeführt werden.

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Am Samstagmorgen um 10.20 Uhr sah es fast so aus, als würde die große Wallfahrt der Kindertageseinrichtungen des Dekanates Hellweg sprichwörtlich ins Wasser fallen. Viele Jungen und Mädchen waren mit ihren Erzieherinnen, Eltern und Großeltern bereits auf dem Weg nach Werl und blickten skeptisch und ängstlich gen grauen Himmel. Jetzt, so war man sich einig, könnte eigentlich nur noch ein kleines Wunder helfen, damit das seit vielen Monaten geplante Ereignis nicht in der ziemlich rasch heranbrausenden Gewitterfront untergeht. Ein kleines Wunder? Der Wunsch kam offenbar an: Pünktlich zum Start an der Petrihauptschule tauchte die Sonne wieder auf.

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Trockenen Weges ging es für rund 1 300 Kinder, Eltern, Erzieher und Wegbegleiter zur Wallfahrtsbasilika in die Innenstadt. Vorbei an der St. Peter-Kirche, dem Bahndamm, der Unterführung an der Schützenstraße und der Stadthalle, näherte sich die nicht enden wollende Prozession fröhlich singend zu „Mama Maria“, die man gemeinsam besuchen wollte. Die „Marykids“-Wallfahrt führte eine Pilgerschar, bestehend aus allen Generationen, zum Gnadenbild. In erster Linie aber waren es natürlich die Kinder, die der „Trösterin der Betrübten“ Hallo sagen wollten. So viele kleine Dötze dürfte Maria in der Basilika schon sehr lange nicht mehr in einer Gruppe begrüßt haben.

Wallfahrtstleiter und Guardian Pater Ralf Preker nahm die Pilger an der Gänsevöhde in Empfang. Auch der Franziskaner bekam eine Schirmmütze verpasst. Richtig voll wurde es schließlich in der Wallfahrtsbasilika. Hier feierten Groß und Klein einen eindrucksvollen Wortgottesdienst. „Mama Maria, wir kommen dich besuchen“ schallte es aus hunderten Kehlen. Alle durften der Gottesmutter eine Blüte schenken. Der Rosenkranz im Altarraum nahm somit Gestalt an. Auf dem Kreuzwegplatz und vor der Basilika hatten viele der rund 30 Einrichtungen ein abwechslungsreiches Spiele-Angebot vorbereitet. Schminken, Torwandschießen, Memorie & Co. sorgten für einen bunten Abschluss des Wallfahrtstages.

Auch die verregnete Show von „DuJaMo“ (Johannes Langschmidt und Jessica Deutsch) unterhielt die Pilger auf den Stufen der Basilika. Das geplante große Erinnerungsbild vor der Kirche fiel dann aber doch ins Wasser. So schnell wie der Regen verschwunden war, tauchte er nämlich wieder auf. Aber das konnte der tollen Stimmung auch nichts mehr anhaben. Dafür, so der einhellige tenor, war die „Marykids“-Wallfahrt zu schön. Eine Wiederholung wird es höchstwahrscheinlich geben. Wann, das steht aber noch nicht fest.

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