WARSTEIN - Auf Warsteiner Boden auf der Haar stehen zwölf Windräder, aber es sollen einige hinzukommen - in Suttrop. Constantin Freiherr von Fürstenberg, Eigentümer der Fläche auf der Hohen Liet, und Pächter Gyso von Bonin haben den Antrag auf Ausweisung einer Windvorrangfläche zwischen Warstein und Suttrop gestellt.
Der Rat wird sich in seiner Sitzung am Mittwoch, 20. Juli, damit beschäftigen, und das Ansinnen an den Stadtentwicklungsausschuss verweisen, sagte Sabine Leitner, Leiterin Technische Dienste im Rathaus: „Es ist eine politische Entscheidung, ob der Bau von Windrädern auf weiteren als den bislang ausgewiesenen Flächen erlaubt werden soll.“ Die bislang bestehende Vorrangzone habe Ausschlusswirkung auf andere Gebiete.
Freiherr von Fürstenberg nennt in seinem Antrag noch keine Anzahl und geplante Höhe neuer Anlagen. In der Begründung heißt es: „Ich beabsichtige, auf dem oben genannten Grundstück in erneuerbare Energien zu investieren bzw. Investitionen zuzulassen. in Abstimmung mit Herrn Gyso von Bonin, zurzeit Pächter unter anderem dieser Flächen, wollen wir das Potenzial dieses Standortes gemeinsam für die Windkraft nutzen. Bevor wir ein aufwendiges Antragsverfahren starten, brauchen wir die Zustimmung der Stadt Warstein bezüglich einer Windrangvorrangszone. Erst dann sind Investitionen auf diesem Grundstück möglich. Wir halten es für wichtig und sinnvoll, heute in Windkraft zu investieren. Der Standort scheint uns geeignet, und es könnte Strom ohne Risiko für nachfolgende Generationen da erzeugt werden, wo er gebraucht wird“.
WVG-Prokurist Thorsten Coesfeld sagte auf Anfrage zu dem Antrag, den er inhaltlich noch nicht kannte: „Wir sind verpflichtet, alles anzuschließen, was technisch möglich ist. Windkraftanlagen auf der Hohen Liet würden natürlich Investitionen erforderlich machen, die netzseitig von allen Bürgern zu bezahlen wären.“ - pit
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