BELECKE ▪ „Oh, Champs Élysées“ schwärmten am Samstagabend die Frauen und Männer des Gemischten Chores auf der Bühne mitten auf dem Wilkeplatz.

Gemeinsam wurde von allen Beteiligten unter der Regie der Ortsvorsteherin das Band durchgeschnitten. ▪
Unter der Leitung von Eva Schulte besangen sie – im Beisein nicht nur vieler Belecker, sondern auch internationaler Gäste aus England, Frankreich und Italien – die Pariser Prachtstraße, um damit zur offiziellen Einweihung der Belecker Prachtstraße überzuleiten: Symbolisch wurde bei strahlendem Sonnenschein von Ortsvorsteherin Elke Bertling, Bürgermeister Manfred Gödde, Vertretern aus Politik, des Innenstadt-Arbeitskreises und des Rathauses sowie mit Gästen aus den Partnerstädten das rote Band durchtrennt und damit nach dem offiziellen der gemütliche Teil mit „Swing in the City“ auf dem Wilkeplatz eingeläutet.
Für Elke Bertling war der Samstag „ein Jubeltag“, denn nach vier Jahren Bauzeit sei die Innenstadt „endlich fertig“. Das noch zögerliche Händeklatschen vereinzelter Besucher forcierte die Ortsvorsteherin: „Man darf ruhig applaudieren, so toll ist das geworden...“ Sie erinnerte an die Zeit vor dem Durchstich, damals rollten auf der B 55 bis zu 16 000 Fahrzeuge täglich durch die Bahnhofstraße. Schon vor 30 Jahren hätte es Pläne für das „Zentrum Belecke Nord“ gegeben, die seien aber „in den Schubladen verschwunden“. 1999 in einer Bürgerversammlung war von Wolf-Rüdiger Umbach von der Stadt Warstein ein Stadtentwicklungskonzept vorgestellt worden. „Das schien wie ein wunderbarer Traum“, so Elke Bertling, „an den Bau einer innerstädtischen Entlastungsstraße glaubte damals keiner.“ Doch schon 2001 wurde Reiner Wehage mit den Planungen beauftragt, ein Jahr später gründete sich der Arbeitskreis „Neugestaltung“. „Zielorientiert und konstruktiv“ habe man fortan zusammengearbeitet, mit „Mut, Selbstvertrauen, Vorfreude und einem einheitlichen Auftreten nach außen“ das „Projekt Innenstadt“ realisiert. Elke Bertling dankte allen Anliegern und Beteiligten, stellvertretend von Seiten der Stadtverwaltung Warstein Planer Reiner Wehage und Bauingenieur Johannes Hellermann, die sich „mit Herzblut und Überzeugungskraft für unseren Ort eingesetzt“ hätten.
„Die Ortschaft Belecke hat an Attraktivität gewonnen“, freute sich Elke Bertling, damit sei die gesamte Stadt Warstein aufgewertet worden. „Das Gesicht Beleckes hat sich vorteilhaft gewandelt und positiv entwickelt“, der Platz sei beispiellos, unverwechselbar und habe eine eigene Identität – „so wie seine Bürger auch...“
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