SOEST ▪ Der erste Hirtenzug der deutschen Schäfer hat Station in Soest gemacht. Die Schafzüchter wollen damit auf ihre missliche Situation aufmerksam machen und gegen praxisferne EU-Vorschriften für die Kennzeichnung der Schafe protestieren.

Den Hirtenstab des ersten Hirtenzugs der deutschen Landesschafzuchtverbände trugen (von links) Paul Stallmeister, Anton Hense, Ernst und Ernst-Georg Brinkmann sowie Wolfgang Scholle durch den Kreis Soest, um gegen den „EU-Bürokratie-Wahnsinn“ zu protestieren.
Der Hirtenzug ist in Berlin gestartet und führt nach Brüssel. In den Regionen tragen die ortsansässigen Schäfer den Staffelstab weiter und suchen das Gespräch mit den Menschen und besonders den regionalen Politikern.
Von den Einkünften aus der Schäferei könnten sie schon lange nicht mehr leben, berichten die Schäfer. Der Wollverkauf trägt mal gerade die Kosten der Schur, der Fleischverkauf laufe zwar besser, reiche aber auch nicht aus.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.