2804.05.10|Soest|Soest|43
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SOEST ▪ Mit Pfiffen und Sprechchören wurde am frühen Dienstagnachmittag die kleine Fahrzeugkolonne der Partei „Pro NRW“ auf dem Soester Marktplatz empfangen, die dort im Rahmen einer Wahlkampftour Station machte.

Die Polizei trennte gestern Aktivisten von „Pro NRW“ und Gegendemonstranten auf dem Soester Marktplatz. ▪
Die als rechtsradikal eingestufte Partei tritt bei den Landtagswahlen am kommenden Sonntag an und hofft nach eigenen Angaben darauf, mit einem „Kreuzzug“ gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ die 5-Prozent-Hürde zu überspringen.
Rund 160 Demonstranten, darunter Mitglieder und Sympathisanten von im Rat vertretenen Parteien, eine große Gruppe von Mitarbeiterinnen der Evangelischen Frauenhilfe und Mitglieder des Integrationsrates, wurden von starken Polizeikräften daran gehindert, den Sprechern von „Pro NRW“ zu nahe zu kommen.
Wegen des Werfens von Eiern und Flaschen wurden drei Demonstranten vorübergehend festgenommen.
Um 15 Uhr packte die „Pro NRW“-Kolonne ihren „Informationsstand“ wieder ein und reiste weiter nach Unna.

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