SOEST ▪ Als vor mittlerweile 22 Jahren der Haltestellenbereich für Personenbusse am Soester Bahnhof umgebaut wurde, dachten die Planer an vieles – an die speziellen Bedürfnisse von Behinderten dachten sie aber (noch) nicht.

Nach dem Umbau im kommenden Jahr soll das Be- und Entsiegen von Omnibussen am Bahnhof für behinderte Fahrgäste spürbar leichter werden
Das ist mittlerweile ganz anders: Wenn der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) im kommenden Jahr neugestaltet wird, dann soll das Be- und Entsteigen von Bussen auch für behinderte Kunden deutlich erleichtert werden.
Für das Geld sollen unter anderem die Busverkehre neu geordnet werden, indem die Bussteige an einer zentralen Businsel und in den Außenbereichen des ZOB angesiedelt werden. Die Zugänge zu den Bussteigen werden barrierefrei ausgebildet, die Bordsteinkanten werden mit sogenannten Buscapsteinen auf 18 Zentimeter angehoben, so dass bei Niederflurbussen ein höhengleicher Einstieg möglich ist.
Außerdem werden die Fahrgastströme so gelenkt, dass die ÖPNV-Nutzer nicht immer wieder die Fahrbahnen der Busse kreuzen müssen, was gefährliche Situationen mit den Bussen provozieren kann.
Ergänzt werden die Maßnahmen mit Blindenleitstreifen aus taktilen Platten, die das Auffinden der Bussteige und Übergänge für Sehbehinderte verbessern
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.