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Aktion „Zwei Stunden Zeit“ am Möhnesee

Stolz auf Wurzeln in Körbecke

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KÖRBECKE ▪ 20 000 Euro wollen die Aktiven von „Zwei Stunden Zeit“ an Hilfsprojekte weiterleiten. Das beschlossen die Teilnehmer der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Ludwig-Kleffmann-Haus. Unter anderem sollen wieder die Jürgen-Wahn-Stiftung, die Soester Tafel und das Aussätzigen-Hilfswerk von den Erlösen profitieren, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch Verkäufe ihrer unermüdlichen Bastelarbeiten erzielen. Gefördert werden soll weiterhin auch die Arbeit des Vereins „Archemed“.

„Wir sind stolz darauf, dass eine solche Aktion ihre Wurzeln hier in Körbecke hat“, unterstrich Professor Wilfried Stichmann unter dem Beifall der Versammlung: Dr. Peter Schwidtal, wie er berichtete, als Arzt in der Ausbildung der Liebe wegen in Körbecke hängen- und dann gerne hier geblieben, schaute persönlich vorbei, um sich bei den Aktiven für die langjährige Unterstüzung seiner Arbeit zu bedanken und den Fortschritt beim Aufbau der Geburtsklinik in Keren in Eritrea vorzustellen. Er sei dabei nicht der einzige Körbecker, der sich aktiv für bessere Lebensbedingungen die Frauen und Kinder am Horn von Afrika einsetze, sagte Schwidtal weiter: „Ich erinnere hier nur an die Verdienste des viel zu früh verstorbenen Peter Koch...“.

Monsignore Ullrich Auffenberg berichtete ebenfalls über ein Hilfsprojekt, das ihm besonders am Herzen liege, und bedankte sich für die weitere Unterstützung der Würzburger Missionshelferinnen. Die betreuen im Grenzgebiet zur Elfenbeiküste ein Hospital, kümmern sich um Flüchtlinge und Opfer in einer vom Bürgerkrieg und anhaltenden Unruhen geplagten Region.

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Professor Wilfried Stichmann als Schriftführer im Amt bestätigt. Barbara Wenzel führt weiterhin die Kasse. Zwei Beisitzer unterstützen künftig die Arbeit des Vorstands: Ursula Schallör und Helga Schlothane stellten sich als Beisitzer zur Verfügung.

Ein Termin ist besonders fett im Jahresterminkalender angestrichen: Am 29. und 30. September findet der nächste „Basar der schönen Dinge“ statt. Zum Verkauf stehen dann wieder unzählige Hingucker und Bastelarbeiten der Aktiven. Viele von ihnen sind seit unzähligen Jahren unermüdlich für die Aktion tätig - so auch Josefa Lingnau, die sich im Rahmen der Versammlung über nachträgliche Glückwünsche zum 90. Geburtstag und viel Lob von der Vorsitzenden Ursula Stichmann-Marny freuen durfte. „Man sieht, unsere Arbeit hält jung“, flachste die und lud ein: „Machen Sie mit - neue Helfer und Helferinnen sind bei unseren regelmäßigen Bastelabenden immer gerne gesehen.“

Neben den Publikumsmagneten „Osterausstellung“ und „Basar der schönen Dinge“ organisieren die Aktiven von Zwei Stunden Zeit auch weiterhin die Seniorennachmittage und die Geburtstags- und Feiertagsgrüße für die Ältesten in der Gemeinde. Der nächste Seniorennachmittag im Ludwig-Kleffmann-Haus verspricht wieder kunterbunt zu werden: Am 3. Februar machen die „Pöeste“ Radau und besuchen mit „großem“ und „kleinem“ Dreigestrin, zweifachem Elferrat und dem gesamten närrischen Tross der Körbecker Karnevalsgesellschaft KKG die ausnahmsweise wenig beschauliche Kaffeetafel im Gemeindehaus: „Das kann ja heiter werden“, freuten sich Wilfried Stichmann und Ursula Stichmann-Marny.

Vier Wochen später heißt es für die Senioren: „Steht auf für Gerechtigkeit!“. Pfarrer Dietrich Woesthoff wird zum Weltgebetstag einen Blick auf die Situation in Malaysia werfen. J brü

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