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Feuewehr in Möhnesee die ganze Nacht im Einsatz

Flammen wüteten im Cheruskerweg

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KÖRBECKE ▪ Nur noch Trümmer hat ein Brand in der Nacht zum Sonntag von einem Haus im Cheruskerweg in Körbecke übrig gelassen.

Bis in die frühen Morgenstunden waren rund 80 Feuerwehrleute aus allen Löschgruppen Möhnesees sowie die Soester Feuerwehr mit der Drehleiter im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Und die Flammen waren hartnäckig, wie heute Morgen Albert Prange, Löschzugführer des Löschzugs Körbecke, erklärte. Gegen 22.50 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Im ersten Obergeschoss des Hauses war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

Bilder vom Einsatz der Feuerwehr

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  • Feuer im Cheruskaweg Körbecke
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Rauch zog durch die heruntergelassenen Rollläden. Eine gehbehinderte Bewohnerin der Erdgeschosswohnung konnte noch von Nachbarn rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, die Besitzerin der brennenden Wohnung war nicht im Hause und kam in der Nacht heim, als die Feuerwehr bereits im Einsatz war.

Bis morgens um sechs dauerten die Löscharbeiten an, die sich wegen der schnellen Ausdehnung des Brandes in dem verwinkelten Haus schwierig gestalteten. Ein Betreten des Hause war nicht mehr möglich. Die Feuerwehr richtete von außen aus drei Richtungen die Schläuche auf das Gebäude. Wegen des umfangreichen lichterloh brennenden Inventars der Wohnung ließen sich die Flammen aber zunächst nicht eindämmen.

Der Einsatz von Schaum und ein Löschangriff über das Dach zeigten schließlich Wirkung. Gegen sechs Uhr waren die Flammen gelöscht. Man habe das Gebäude quasi von oben geflutet, berichtete Gemeindebrandinspektor Bernhard Löer.

Am Morgen war die Feuerwehr weiterhin im Einsatz um mit der Wärmebildkamera nach eventuell noch verdeckten Glutnestern zu suchen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Neben der Feuerwehr war auch das Rote Kreuz aus Ense im Einsatz um die Feuerwehrleute in einem eilig aufgebauten beheizten Zelt mit heißen Getränken zu versorgen. Die Temperaturen lagen in der Nacht weit unter dem Gefrierpunkt, was die Arbeiten noch zusätzlich erschwerte. Auch der Streudienst musste anrücken, damit die zahlreichen Einsatzfahrzeuge auf der abschüssigen Straße nicht ins Rutschen kamen.

Bis auf die Wohnungsbesitzerin, die sich den Fuß verstauchte und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde, wurde niemand verletzt. Das Haus allerdings dürfte nicht mehr zu retten sein, schätzt die Feuerwehr. Das Möhneseer Ordnungsamt hat die Brandstelle gestern abgesperrt. ▪ mst

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