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Bedenken gegen Wohnhaus am Mühlenweg

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WESLARN ▪ Wo sich derzeit eine kleine Wiese ausbreitet, könnte in absehbarer Zeit ein Wohnhaus entstehen. Der Bauausschuss befasste sich jetzt mit einer Bauvoranfrage zur Errichtung eines Wohnhauses am Mühlenweg am südlichen Dorfrand Weslarns.

Da der Flächennutzungsplan diesen Bereich als „Dorfgebiet“ definiert, stünde dem Vorhaben von daher nichts entgegen. Dennoch wurden im Bauausschuss einige Bedenken geäußert. Baufachbereichsleiter Wolfgang Stember sprach die Gefahr einer Zersplitterung dieses Siedlungsareals an, Weslarns Ortsvorsteher Hans-Joachim Lücker (CDU) sah erhebliches Konfliktpotenzial wegen des benachbarten Mühlenbetriebs und Heinrich Brandhoff (FDP) argwöhnte, dass es wegen der Größe des Grundstücks möglicherweise nicht bei einem Haus bleiben könnte.

Wenn diesen Befürchtungen begegnet werden soll, käme die Gemeinde nicht ohne Erstellung einer Satzung aus, schlussfolgerte Stember. Dies fand denn auch ebenso wie die Vorbehalte Niederschlag in dem einstimmig gefassten Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen wurde vorbehaltlich der Tatsache erteilt, dass die Verträglichkeit des Vorhabens nachzuweisen ist.

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