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Gemeinschaftsschule: Start mit sechs Klassen

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LIPPETAL ▪ Bis zu 18 Sassendorfer Schüler können im kommenden Schuljahr vielleicht doch noch in Lippetal unterrichtet werden. Dies teilten die beiden Bürgermeister der Gemeinden am Dienstag vorsichtig optimistisch nach einem Besuch im Bildungsministerium in Düsseldorf mit.

Die Einrichtung der Gemeinschaftsschule in Lippetal hat innerhalb und außerhalb der Gemeinde bekanntlich eine Welle der Zustimmung ausgelöst. Nicht nur mehr als 80 Prozent der Lippetaler Viertklässler sondern auch der Wunsch weiterer Eltern aus Nachbargemeinden, ihre Kinder nach Lippetal auf die neue Schule zu schicken, beschäftigt weiterhin die Schulverwaltungen bis hoch zum Ministerium in Düsseldorf. Nur mit einer sechsten Eingangsklasse könnte das Problem, knapp 150 Fünftklässler unterzubringen, gelöst werden, weil die Regeln für die Gemeinschaftsschule nur 25 Schüler pro Klasse maximal zulassen.

Harter Gegenwind schlug dem Bad Sassendorfer Bürgermeister Antonius Bahlmann (CDU) entgegen, nachdem bekannt wurde, dass er dagegen war, dass Bad Sassendorfer Schüler die Lippetalschule besuchen können, und damit etliche Eltern gegen sich aufbrachte. Auch innerhalb der Badeort-CDU führte dies zu Kontroversen, die aber in eilig einberaumten Gesprächen zum Konsens geführt werden konnten. Bahlmann musste zurückrudern.

Er eilte daher noch gestern mit Lippetals Bürgermeister Matthias Lürbke ins Bildungsministerium nach Düsseldorf.

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