KREIS SOEST - Es waren vor allem traurige Nachrichten, die im Jahr 2011 das größte Aufsehen auf unseren Internetseiten erregten. Vor allem der Tod des 20-jährigen Tim K. auf der Vor-Abi-Party im Anno und die Folgen prägten die Berichterstattung.
Sollen langjährige Werler Ratsmitglieder einen Ehrenring bekommen? Diese Frage beschäftigte wochenlang die Politik in Werl und führte auf soester-anzeiger.de zu heißen Diskussionen. Der Bericht über die Ratssitzung kam auf Platz 10 der meist gelesenen Berichte 2011.
Heißt diskutiert wurde auf soester-anzeiger.de über den Aufnahmestopp im Seniorenheim Haus Müller in Günne. Bei einer Kontrolle waren Mängel aufgefallen. Der Bericht landete auf Platz 8 der meist gelesenen Berichte.
Ein trauriger Vorfall am Bahnhof erregte Ende November Aufsehen in Soest. Ein Mann hatte sich vor den Augen zahlreicher Passanten am Bahnsteig vor einen Zug geworfen.
Trauer und Betroffenheit herrschte bei der Soester Bevölkerung nach dem Tod eines 20-Jährigen auf der Vor-Abi-Party im Anno 1888. Das tragische Ende der Feier beherrschte im Jahr 2011 die Berichterstattung im Soester Anzeiger.
Soest setzte ein Zeichen gegen Fremdenhass. Rechtsextreme hatten den Tod des 20-Jährigen instrumentalisieren wollen und demonstrierten in der Stadt.
Die Kundgebung der bürgerlichen Kräfte war zahlenmäßig deutlich stärker.
Der Bericht steht auf Platz 5 der meist gelesenen Beiträge 2011.
Ein schlimmer Unfall auf der Hammer Landstraße zwischen Hamm und Soest schockte uns im Juni. Zwei Menschen starben, ein kleines Mädchen überlebte.
Über den Vorfall im Anno in Soest wurde deutschlandweit berichtet. Leider auch auf Internetseiten aus der rechten Ecke. Die Ankündigung der rechten Szene, in Soest demonstrieren zu wollen, erregte viel Aufsehen. Dies war der zweit meist gelesene Bericht 2011.
Wie nicht anders zu erwarten, war das schlimme Ende der Vor-Abi-Party im Anno Soest der meist gelesene Bericht 2011. Der damals 17-jährige Kayahan B. tötete den 20-jährigen Tim K. aus Möhnesee mit einem Messerstich. Der erste Bericht wurde mehrere zehntausend Mal aufgerufen.
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