Giftköder oder Relikt der Fuchs-Attacke?

Meister Reineke kann so unschuldig dreinblicken - vor einigen Tagen aber hat ein Fuchs in Echthausen rund 40 Hühner gerissen.

ECHTHAUSEN ▪ War der Hühnerkopf ein vorbereiteter Giftköder oder stammt er von der Fuchs-Attacke? Diese Frage stellte sich gestern unweit des Sportplatzes, wo ein Spaziergänger einen Hühnerkopf gefunden und dies sogleich mit unserem Artikel über einen vergifteten Hund in Verbindung gebracht hatte - deshalb, weil Hühnerköpfe ein bevorzugtes Lockmittel für Giftfallen seien.

Gemeinsam mit einem dort angetroffenen Hundehalter überlegte der Passant noch, ob der Hühnerkopf mit der Fuchs-Attacke vor wenigen Tagen in Zusammenhang stehen könnte. Dabei waren auf einem Kleintiergelände an der Marienhöhe rund 40 Hühner von einem Fuchs gerissen worden, der sich nach Eindringen in den Stall in einen wahren Rausch gebissen haben muss.

Diese Option wurde auf dem Feldweg gestern allerdings verworfen. Der dort gefundene Hühnerkopf weise eine glatte Schnittkante auf. Die Polizei sieht offensichtlich keinen Zusammenhang zwischen der jüngsten Vergiftung eines Hundes und dem Fund des Hühnerkopfes. Deshalb sah man auch nicht die Notwendigkeit für Nachforschungen vor Ort, als der Passant gestern per Handy die Ordnungshüter informierte. Immerhin nutzte dieser die Gelegenheit, um alle Hundebesitzer einmal mehr auf die mögliche Gefahr ausgelegter Giftköder hinzuweisen.

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