Schnelles Internet für Werl und Wickede

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Landrätin Eva Irrgang (5. v. l.), Werls Bürgermeister Michael Grossmann (r.) und Wickedes Bürgermeister Hermann Arndt (3. v. l.) drückten den symbolischen Startknopf für den TKG-Netzbetrieb; weiter im Bild: Geschäftsführer Stefan Glusa (TKG-SWF), Wirtschaftsförderin Ruth Hornkamp (Wickede), Daniel Stender (Vertrieb Innofactory), Wirtschaftsförderer Ulrich Canisius (Werl) und Christoph Hellmann (TKG-Projektleiter).

WERL/WICKEDE - Die kommunale TeleKommunikationsGesellschaft Südwestfalen (TKG-SWF) setzt ihren Netzausbau im Kreis Soest fort. So drückten Landrätin Eva Irrgang, Werls Bürgermeister Michael Grossmann und Wickedes Bürgermeister Hermann Arndt am Montag symbolisch den Startknopf für die Sendeanlage im Werler Stadtwald.

Es ist der sechste Funkstandort der TKG-SWF im Kreis Soest. Vom Werler Stadtwald aus sollen alle Haushalte ohne eine ausreichende Internetversorgung mit einem Internetanschluss versorgt werden. Besonders schlecht versorgte Ortschaften wie Holtum, Budberg, Echthausen und Schlückingen sind nun erstmals mit bis zu 6 000 kBit/s im Download und bis zu 1 500 kBit/s im Upload versorgbar. Bisher wurden nur Bandbreiten mit bis zu 2 000 kBit/s im Download und bis zu 786 kBit/s im Upload zur Verfügung gestellt.

Industriekunden in den Werler und Wickeder Gewerbegebieten KonWerl, Maifeld, Zur Mersch, Unionstraße, Westhaar und Erlenstraße können jetzt individuelle symmetrische Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 100 Mbit/s angeboten werden. „Die einzige Voraussetzung für Privat- und Gewerbekunden ist eine Sichtverbindung von der Sendeanlage im Stadtwald bis zur Empfangsantenne beim Endkunden“, erklärte Christoph Hellmann, Projektleiter für den Kreis Soest.

Interessenten können sich beim Netzbetreiber, der Firma Innofactory aus Lennestadt, unter www.lnet.net informieren.

Die TKG-SWF hat vom Kreis Soest, der mit allen fünf südwestfälischen Kreisen Gesellschafter der TKG-SWF ist, seinerzeit den Auftrag bekommen, sich um die „weißen Flecken“ der Internetversorgung in Südwestfalen zu kümmern. In Gebieten, die bislang von keinem anderen Anbieter versorgt werden, schafft die TKG eine Grundversorgung mit dem Ziel der langfristigen Weiterentwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region.

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