Kanal- und Fahrbahnsanierung ab April

Hedwig-Dransfeld-Straße wird zur Großbaustelle

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Während der Bauzeit an der Hedwig-Dransfeld-Straße wird die Sponnierstraße abgebunden, der Parkplatz zum Teil gesperrt. 

Werl - Im Herzen der Stadt und einer der Hauptschlagadern steht wieder ein Eingriff an, der für umfangreiche Vorbereitungen sorgt: Am Montag, 18. April, wird mit der Kanalsanierung der Hedwig-Dransfeld-Straße begonnen.

Zwischen dem Noch-BVB-Vereinslokal „Zum Brunnen“ bis hinter den Bereich der Einmündung Sponnierstraße wird der Kanal in offener Bauweise saniert. Das Reststück der Hedwig-Dransfeld-Straße bis zum Kreisverkehr Soester Straße wird im „Inliner“-Verfahren saniert. Dabei wird unterirdisch ein neuer Kanal in den alten eingezogen. KBW-Chef Franz Josef Büker kündigte für das Wochenende 22. und 23. April eine Vollsperrung der Hedwig-Dransfeld-Straße im Bereich des „Brunnens“ an – wegen Anknüpfungsarbeiten. Ansonsten wird der Verkehr Richtung Bahnhof immer fließen können, allerdings nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und mit Tempo 30. Auch Busse können passieren. 

Haltverbot in der Kämperstraße

Der Verkehr in die andere Richtung wird allerdings großräumig umgeleitet, über die Bahnhofstraße, Siederstraße und Kämperstraße. In der Kämperstraße wird für die Bauzeit ein Haltverbot eingerichtet, damit auch Gelenkbusse durchkommen. Es gibt Ersatzhaltstellen für den Busverkehr an der Siederstraße und bei Kaufland. Sponnierstraße wird abgebunden Die Sponnierstraße wird für die Bauzeit abgebunden. Eine Fahrt auf die Hedwig-Dransfeld-Straße ist nicht möglich., Auch wird ein Teil des Parkplatzes an der Sponnierstraße von der Baufirma belegt sein. Vier Monate Bauzeit sind „fest vorgegeben“, sagt Büker. Heißt: Am 18. August sollen die Arbeiten definitiv fertig sein. Mit der Baufirma sind die Abläufe abgesprochen, der Auftrag wird kurzfristig erteilt. 

Fahrbahnschäden werden beseitigt

Ursprünglich hatte die Maßnahme nur drei Monate dauern sollen. Allerdings wird die Stadt für den Landesbetrieb Straßen als Straßenbaulastträger auch Fahrbahnschäden mit beseitigen. Dadurch brauchte man mehr Zeit – und zog den Baustart vier Wochen vor, weil man der Landwirtschaft mit ihren Erntefahrzeugen entgegen kommen wollte, erläuterte Büker. „Sie haben einen Baustart so früh wie möglich gewünscht.“ Dass man sich dadurch etwas ins Gehege kommt mit der Kanalbaumaßnahme am Westuffler Weg, wie Thomas Schulte (Grüne) kritisch anmerkte, sorge für „keine Bedenken“, sagte Büker. Und man müsse auch nicht davon ausgehen, dass sich der ganze Verkehr von der Hedwig-Dransfeld-Straße nun auf die Ausweichstraße in der Innenstadt verlagere. „Der Autofahrer sucht sich andere Wege“, merkte Büker unter Bezug auf Erfahrungen der Kanalsanierung in der Grafenstraße an. Auch da habe man sich erstaunt gefragt, wo der ganze Verkehr denn wohl geblieben ist – was Schulte zur süffisanten Anmerkung veranlasste: „Also müssen wir wohl mehr bauen...“ Er glaube, dass der neu eingebaute Kanal durch das eingebrachte Material deutlich robuster gegen Beschädigungen durch den Verkehr sei, sagte der KBW-Chef auf die Frage von Willi Topp (CDU), ob es die bisherigen Probleme durch die Erneuerung so künftig nicht mehr geben werde.

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