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Aufzüge am Bahnhof bleiben störanfällig

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Von: Matthias Dietz

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Von Fahrrädern zugestellt und ganz oft außer Betrieb: Mit den beiden Aufzügen vor dem Bahnhof gibt es immer wieder Ärger.
Von Fahrrädern zugestellt und ganz oft außer Betrieb: Mit den beiden Aufzügen vor dem Bahnhof gibt es immer wieder Ärger. © Tomicek

Werl - Fahrgäste der Eurobahn beschweren sich immer wieder in der Anzeiger-Redaktion über Defekte an den beiden Aufzügen vor dem Bahnhof. Nun ist mal wieder der Aufzug zum Bahnsteig defekt.

Ein Leser berichtete, er sei am 20. Juli mit dem Zug gefahren. Der Aufzug, der ihn vom Erd- ins Untergeschoss beförderte, funktionierte reibungslos. Der Aufzug nach oben zum Bahnsteig dagegen sei defekt gewesen.

Einen Hinweis auf eine mögliche technische Störung habe es nicht gegeben. Als der Mann nach einer Woche nach Werl zurückkam, streikte besagter Aufzug immer noch. Am Mittwoch kam eine weitere Leserin in die Redaktion, die sich ebenfalls über den defekten Aufzug ärgerte.

Solche und ähnliche Schilderungen gibt es immer wieder; ganz oft fällt zumindest einer der Aufzüge aus. Zuständig für Wartung und Instandsetzung ist dabei nicht die Eurobahn, die auf der Strecke RB 59 zwischen Soest, Werl und Dortmund unterwegs ist, sondern die Deutsche Bahn, der unverändert Gebäude und Schienenstränge entlang dieser Strecke gehören.

Doppelt kompliziert wird die Sache, weil Stadt und Bahn sich wiederum die Betreuung der beiden Aufzüge teilen.

Ein weiteres Problem, das Anzeiger-Leser ansprechen: Viel zu häufig würden die Bereiche vor den Aufzügen von rücksichtslosen Fahrradfahren zugestellt, sodass es vor allem älteren oder behinderten Fahrgästen schwer falle, überhaupt den Aufzug zu erreichen.

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