Sauna-Defekt war Ursache

Brand in Dinker: Haus gerade noch gerettet

Brand Dinker Welver
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Von zwei Seiten rückte die Welveraner Feuerwehr in das brennende Haus ein, brachte den Brand unter Kontrolle, bevor Schlimmeres passierte.

DINKER -  Ein Hausbrand im Winkelweg in Dinker hat am Dienstag Vormittag knapp 50 Feuerwehrleute der Welveraner Wehr auf den Plan gerufen. Die kamen gerade noch rechtzeitig, um das Gebäude zu retten, bevor es vollends in Brand geriet.

Gegen 10 Uhr hatten die Hausbewohner den Brand im Keller entdeckt, der vermutlich durch einen technischen Defekt in einer Sauna ausgelöst wurde. Nachdem eigenständige Löschversüche gescheitert waren, alarmierten sie die Rettungskräfte.

Bilder vom Einsatz der Feuerwehr

Hausbrand in Dinker

Als der dritte Zug der Welveraner Wehr in Dinker eintraf, war das Gebäude bereits in eine dicke Rauchwolke eingehüllt, Flammen schlugen aus den Kellerfenstern. Während die beiden Bewohner wegen Verdachts auf Rauchvergiftung in einem Nachbarhaus behandelt wurden, rückten mehrere Atemschutz-Trupps von zwei Seiten ins Gebäude ein und brachten den Brand Raum für Raum unter Kontrolle. Verkohlte und glimmende Gegenstände wurden durchs Kellerfenster nach oben durchgereicht, wo weitere Einsatzkräfte sie endgültig ablöschten.

Einsatzleiter Stefan Bielefeld und Gemeindewehrführer Rüdiger Pannock waren sich nachher einig, dass die Hausbesitzer Glück im Unglück hatten: „Das stand kurz vor der Durchzündung. Dann hätte das ganze Haus gebrannt, wäre nicht mehr zu retten gewesen.“ Wo genau das Haupt-Brandnest lag, lies sich kurz nach den Löscharbeiten noch nicht sagen, zumal die Wehrleute immer noch mit starker Rauchentwicklung zu kämpfen hatten. Erst der Einsatz von zwei Lüftern verbesserte die Sichtverhältnisse.

Bewohnbar ist das Haus, in dessen Obergeschoss sich zudem noch eine Mietwohnung befand, trotz der Rettung in letzter Minute wohl vorerst nicht. Nahe der beiden Kellerfenster am Hauseingang sowie zur Straße hin war die Fassade zudem stark angegriffen.

Die Feuerwehr – insgesamt mit knapp 50 Leuten aus dem ersten und dritten Zug im Einsatz, übergab den Brandort nach einer weiteren Kontrolle an die Polizei, die nun die genaue Brandursache ermittelt. - tob

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