Vitali Klitschko gratuliert Mercedes-Gewinnern

Vitali Klitschko gratulierte am Freitagnachmittag den Gewinnern. ▪
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Vitali Klitschko gratulierte am Freitagnachmittag den Gewinnern. ▪

WARSTEIN ▪ Fünf nagelneue Mercedes A-Klasse mit AMG-Ausstattung, silberfarben, hochglanzpoliert, parken am Freitagnachmittag vor dem Eingang des Besucherzentrums „Unsere Warsteiner Welt“.

Drinnen sitzen fünf strahlende Gewinner der Jubiläums-Kronkorken-Aktion, haben natürlich längst einen Blick erhascht auf ihren Gewinn, stärken sich bei einem frisch gezapften Glas Bier und Häppchen und können es kaum erwarten, den passenden Schlüssel in Empfang zu nehmen. Dann geht’s endlich nach draußen – noch schnell ein Fototermin vor der „Silberpfeil“-Flotte. Die Angehörigen schießen ein paar Erinnerungsfotos. Da kommt eine kleine Gruppe chic gekleideter Herren vom Parkplatz herüber geschlendert. Einer ragt auffällig heraus: „Das ist doch nicht???“ Doch! Vitali Klitschko höchst persönlich ist der erste Gratulant der überraschten Gewinner.

„Nur eine Flasche Bier getrunken und so ein schönes Auto gewonnen!?“, begrüßt „Dr. Eisenfaust“ die fünf Glückspilze und reiht sich gleich in die Fotoreihe ein – nein, überragt die Fotoreihe von hinten. Beugt sich zur einzigen weiblichen Gewinnerin Petra Schmahl aus Hagen herunter und strahlt breit grinsend in die Kameras. Die Hagenerin hat überhaupt kein Problem damit, ihrer Freude deutlich Ausdruck zu verleihen: „Yeaaaah, gewonnen!“, raunt sie wieder und wieder der kleinen Gruppe Zuschauer zu und lehnt sich genüsslich an den Zwei-Meter-Hünen. „Unglaublich...“, entfährt es ihr. Doch welcher Klitschko ist es denn eigentlich? „Man kann die so schlecht auseinander halten“, meint ihr Begleiter.

Der geduldige Schwergewichts-Weltmeister nimmt’s gelassen, steht für jeden Fotowunsch bereit – ein äußerst sympathischer Werbeträger.

Für Fans allerdings bleibt keine Zeit auf der kurzen Stippvisite, deshalb blieb der Stargast auch bis zur letzten Minute geheim. Lediglich die fünf Gewinner mit Begleitung bekommen Gelegenheit zu einem kleinen Pläuschchen. Und dann ist der vielbeschäftige Spitzensportler und engagierte Politiker (in seiner Heimat Ukraine) auch schon wieder mitsamt Pressesprecher im Brauerei-Fahrzeug verschwunden. Für ihn geht es direkt zurück in seine Wahlheimat Hamburg, wo der 41-Jährige mit Ehefrau und drei Kindern wohnt. Wechselweise mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew, wo der Parteivorsitzende der proeuropäischen Partei Udar als einer der wichtigsten Oppositionspolitiker des Landes gilt.

Wann er wieder in den Ring steigen wird, stehe noch nicht fest, verrät er noch. Erst einmal bereite er sich mit Bruder Wladimir auf dessen Kampf am 4. Mai in Mannheim vor. „Ist doch egal“, schmunzelt er, „ob ich oder mein Bruder. Wir sehen doch sowieso gleich aus.“

„Unglaublich“, schüttelt Petra Schmahl den Kopf und fragt den Boxstar, wo er hin müsse. „Zum Dortmunder Flughafen“, so die Antwort. „Da könnte ich sie mitnehmen“, lacht sie, „ich hab ein chices Auto!“

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