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Stipendiaten erkundeten LWL-Klinik in Warstein

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Lernten beim Sommerfest auf dem Gelände der LWL-Klinik Warstein ihren künftigen Arbeitgeber kennen: die Psychologie- bzw. Medizinstudenten.
Lernten beim Sommerfest auf dem Gelände der LWL-Klinik Warstein ihren künftigen Arbeitgeber kennen: die Psychologie- bzw. Medizinstudenten.

WARSTEIN ▪ Den künftigen Arbeitgeber kennenlernen, Kontakte knüpfen, sich vernetzen: Die Kliniken Warstein und Lippstadt des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sowie das LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt hatten jetzt ihre aktuellen Stipendiaten zu einem Sommerfest eingeladen. Auf dem Gelände der LWL-Einrichtungen in Warstein wurden die sechs Studenten von der Personalentwicklerin Patricia Waschk in Empfang genommen.

Anschließend gaben Helmut S. Ullrich, Dr. Josef Leßmann und Guido Langeneke den Nachwuchskräften einen kurzen Überblick über die verschiedenen Einrichtungen an den LWL-Standorten in Warstein und Lippstadt. Dabei stellten der Kaufmännische Direktor, der Ärztliche Direktor und der Pflegedienstleiter und stellvertretende Pflegedirektor unter anderem die Versorgungsaufträge der beiden Kliniken, Pflegezentren und Wohnverbünde sowie des LWL-Rehabilitationszentrums Südwestfalen, des LWL-Instituts für Rehabilitation (beide Warstein) und des Zentrums für Forensische Psychiatrie Lippstadt vor.

Beim Rundgang durch das Gelände konnten die Stipendiaten dann ihren künftigen Arbeitsplatz genauer unter die Lupe nehmen. Was es heißt, dort als Assistenzarzt oder Psychologe tätig zu sein, stand beim Gespräch mit langjährig erfahrenen Kollegen im Mittelpunkt.

Im Rahmen des Projekts „Demografiefeste Personalentwicklung“ bietet die Personalabteilung der LWL-Einrichtungen in Warstein und Lippstadt seit 2009 Stipendienprogramme für Psychologie- und Medizinstudierende an. Aktuell werden weitere Medizinstudierende mit Interesse am Fach Psychiatrie gesucht.

Das Sommerfest ist die erste in einer Reihe weiterer Veranstaltungen, die den Kontakt und Austausch zwischen Nachwuchskräften und ihrem künftigen Arbeitgeber intensivieren sollen. So ist unter anderem ein Stammtisch für Assistenzärzte in Planung.

Neben der finanziellen Unterstützung steht den Nachwuchsärzten und -psychologen mit Dr. Josef Leßmann ein routinierter Mentor zur Seite. Nach Abschluss des Studiums werden sie in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen – so wie Sarah Kappel, die 2009 in das Stipendienprogramm eingestiegen ist und nun zum 1. Oktober 2012 als Assistenzärztin an der LWL-Klinik Lippstadt beginnt.

Mit Blick auf die Gewinnung qualifizierter akademischer Nachwuchskräfte freut sich die LWL-Klinik Warstein seit Anfang dieses Monats zudem über den ersten Bundesfreiwilligendienstler. „Bufdi“ Eloisa de Caro sammelt seit dem 3. September Berufserfahrung auf der Station GW01.

Informationen zu den Stipendienprogrammen sowie zu der Möglichkeit, an den LWL-Einrichtungen in Warstein und Lippstadt einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren, bei Patricia Waschk, Telfon 02945/981-5071, E-Mail patricia.waschk@wkp-lwl.org, oder im Internet: http://www.lwl-klinik-lippstadt.de bzw. http://www.lwl-klinik-warstein.de.

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