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Wagenknecht trifft Nerv der Soester

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Manfred Weretecki, Kreisvorsitzender der Linken, freute sich Sahra Wagenknecht in Soest begrüßen zu können. ▪

SOEST ▪ Rotes Kostüm und ganz klare Vorstellungen wie es in Deutschland, Griechenland und Europa aussehen wird, wenn die Regierenden weitermachen wie bisher, nämlich finster. Sahra Wagenknecht, erste stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, war zu Gast beim Soester Kreisverband Die Linke. Rund 70 Zuhörer fanden sich in den Parteiräumen ein.

Frei referierte Wagenknecht zunächst zu den Problemen in Griechenland, kam auf das „Hartz-IV-Elend“ in Deutschland zu sprechen, um dann die Reichensteuer einzufordern. „Die Staatsschulden sind auch durch die nicht gezahlten Steuern der Reichen entstanden“, erklärte sie mit fester Stimme. Diese hätten durch Begünstigungen ihr Einkommen in der Vergangenheit um acht Prozent gesteigert, während der Lohn real deutlich an Kaufkraft verloren habe.

Aus dem Publikum kamen immer wieder Applaus und Kommentare bei einzelnen Themen. Wagenknecht traf den Nerv ihrer Zuhörer und versuchte die Fragen zu beantworten. Hierbei drehte sich vieles um die weitere Hilfen an Griechenland und wie dem Land ohne Geld geholfen werden können.

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