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Punktlandung für das Sattel-Fest

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Sattel-Fest 2012 Hamm  Soest

SOEST/HAMM - „So ideal war das Wetter für das Sattel-Fest schon lange nicht mehr“, sind sich Birgitt Moessing, Dörthe Strübli und Detlev Westphal einig. Das siebte Sattel-Fest des Anzeigers habe ein „Traumradwetter“ erlebt, wie lange nicht mehr, resümierten die drei Organisatoren einen Tag nach der Veranstaltung, an der zehntausende Radler teilnahmen.

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 „Es war eine Punktlandung“, findet Birgitt Moessing, Leiterin des Stadtmarketings der Stadt Soest. „Es war so voll, dass hat mich sehr gefreut“, stimmt Dörthe Strübli zu, die selbst mit dem Rad auf der Strecke war und die Veranstaltung für die Stadt Hamm betreut. Die Stimmung sei einfach gut gewesen. „In den anderen Jahren gab es schon mal Teilnehmer, die gemault haben, wenn es nicht weiter ging, das empfand ich diesmal anders. Vielleicht waren die meisten froh, dass sie nach zwei Wochen Regen endlich mal raus konnten“, scherzt Strübli.

Bilder aus Hamm

Bilder von der Strecke

Bilder aus Soest und Welver

Die gute Stimmung bestätigt auch Moessing. Als Beispiel führt sie die Nebelwand von Flerke an. „Schon morgens hatte die Dorfgemeinschaft die Brause aufgestellt. Jeder Radler musste dadurch und niemand hat sich beschwert.“ Viel mehr seien dadurch witzige Gespräche entstanden. Trotzdem gab es auch Beschwerden über die Organisation.

In Kommentaren auf unserer Internetseite machten einige Leser ihrem Ärger Luft. So pikierten sich Anwohner über unzureichende Kommunikation der Streckensperrungen. Auswärtige Fahrer hätten orientierungslos versucht ihren Weg nach Welver rein zu finden. „Im Anzeiger, im Radio und im Internet wurde ständig darüber berichtet. Die Pläne waren einzusehen und selbst die Ordner hatten alle Umleitungspläne dabei“, beschreibt Detlev Westphal, Wirtschaftsförderer von der Gemeinde Welver. Sich an alle rund 5 600 Haushalte zuvor einzeln zu wenden, wäre unmöglich, sagt Westphal.

Ob das Sattel-Fest im kommenden Jahr Neuerungen erfährt, wissen die Organisatoren noch nicht. Eine Manöverkritik steht an. „Die Strecke wird nicht geändert, die hat sich bewert“, fasst Strübli aber schon einmal zusammen. In Hamm gab es eine Ausweichstrecke, wäre die eigentliche zu voll geworden. Da sie nicht in Anspruch genommen wurde, wird sie im kommenden Jahr nicht eingerichtet. Der Kurpark wird als Start- und Zielpunkt beibehalten. „Hier ist es idyllisch und die Radler müssen nicht noch einmal quer durch die Stadt zum Markt.“ In Soest sind die Organisatoren auch zufrieden. „Der Vreithoff wird gut angenommen und die Dorfgemeinschaften haben alle tolle Arbeit geleistet“, so Moessing.

Einen Wunsch äußert Dörthe Strübli dann doch noch: „Wir können nie genau sagen, wie viele eigentlich auf der Strecke sind. Vielleicht können wir ja mal Bilder aus der Luft machen, das wäre toll, das müssen wir jetzt nur organisieren.“ - gök/how

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