Ihr Rezept, um Menschen im Krankenhaus aufzuheitern: eine große Dosis Humor. „Das tat richtig gut. Ich fühlte mich gleich besser“, erinnert sich Ideen-Geberin Gudrun Klein vom Service Club Inner Wheel an ihre erste Begegnung mit lustig kostümierten Muntermachern: Bei einem Krankenbesuch nach einem Ski-Unfall kamen ihr die fröhlichen Gesellen mit dem feinen Gespür für kleine Sorgen und große Nöte im Treppenhaus entgegen. Als sie das Lächeln auf den Lippen sah, sei es ihr gleich viel leichter ums Herz geworden, schildert Gudrun Klein.
So kam der Stein ins Rollen, im Klinikum demnächst sichtbar am unbeschwerten Spiel oder an schillernden Seifenblasen, die die gern gesehenen besucher tanzen lassen, um die Kinder bei Untersuchungen vom Pikser mit der Spritze abzulenken. Mit einem launigen „Guten Tag“ betreten die farbenfrohen gestalten schon den Wartebereich und rasch schwindet die Schwellenangst.
Nach guten Erfahrungen mit diesem Projekt in Lippstadt geben die Inner Wheelerinnen des Clubs Arnsberg-Soester Börde nun auch in Soest Starthilfe: in Form einer Spende von 500 Euro. Die Helfer mit der roten Nase und dem Ringelhemd kommen Mitte Februar zum ersten Male auf die Kinderstation – mit Erika im Schlepptau. Wer das Krankenbett hüten muss, um wieder gesund zu werden, der weiß, wie zäh sich die Stunden häufig ziehen.
„Die Tage ein wenig auflockern und Fröhlichkeit verbreiten – eine gute Sache“, freut sich auch Dr. Michael Thiemeier als Leitender Arzt auf die Premiere. Kraft geben, die Kreativität beflügeln, Leichtigkeit und Lachen auf die Zimmer bringen, das haben Cornelia Amedick und Gabriele Meyer zu ihrem Beruf gemacht. Sie gehören zu den Paderborner Klinik-Cowns, die nun auch in Soest im Doppelpack mit der Therapie beginnen – ganz ohne Risken und Nebenwirkungen. - Köp.











