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Fahrradthon punktet mit Geselligkeit

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Von: Thomas Brüggestraße

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Lippetal - Das Wetter war gut, und so schwangen sich am Sonntag wieder alle aufs Rad: Der 7. „Fahrradthon“ in Lippetal geht wieder als geselliger Erfolg durch.

Das Konzept kam an: Gemütlich radeln auf einem Rundkurs durch die Gemeinde, dazu gesellig plaudern und Interessantes erleben. Blaue Pfeile wiesen den Weg entlang der Strecke, in den Orten betreuten Freiwillige die Raststationen. Dort gab es die begehrten Stempel für die beiden Radler-Pässe: Einer kam in die Verlosungs-Box und sicherte die Chance auf schöne Gewinne. Einer war zum Mitnehmen und zur Erinnerung: Auch im nächsten Jahr ist wieder Fahrradthon.

 Unterwegs waren Grüppchen, Clübchen, Singles, Paare und Familien. „Und schon frühmorgens habe ich hier Autokennzeichen gesehen, die kennt man im Ort sonst gar nicht“, berichtete etwa Ewald Möllenhoff. Der Senior saß mit seiner Frau Irmgard auf der Bank beim SC Lippetal, ließ sich ein Eis schmecken. „Wo wir beide herkommen? Na, hier aus der Großstadt Herzfeld. Wir wohnen doch hier in der Prairie, da haben wir uns gedacht: Fährste mal mit.“ Ob sie die ganzen 42 Kilometer abradeln? „Och nö“, meinte Irmgard Möllenhoff: „So zwei, drei Stationen, das reicht uns. Gut, den Pass kriegen wir damit nicht voll, aber schön ist es trotzdem.“ Was sie so schätzen am Fahrradthon? „Man trifft Leute“, sagte Ewald Möllenhoff. Und das klappt? Auch als Auswärtiger? Kommt man mit den Lippetalern gut ins Gespräch? „Wenn man das will, dann schon“, lachte der Senior: „Doch, doch, das geht ganz gut.“ 

Und weil sie nicht nur das schätzen, sondern vor allem das angenehme Fahren in der Gemeinde, haben sich auch Elke und Reimund Steinmeier aufs Rad geschwungen – beide sind aus Hewingsen angereist, da ist das Land nicht ganz so platt. „Das Auto steht in Oestinghausen, von da ab ging’s mit dem Rad los“, erzählte Elke Steinmeier: „Es ist doch so schön hier mit dem Fahren – eine schöne ebene Strecke.“ 

Genau das fanden auch drei Damen aus Körbecke: Hannelore Trelle, Elke Odenthal und Viktoria Keßler lieben den Rundkurs – und die schöne Aussicht: Viele malerische Ecken gibt es entlang der Strecke, und an den einzelnen Stationen erwartet alle Radler in jedem Jahr mehr als nur Cola, Bier oder Pommes rot-weiß: Spiel und Spaß für die Kleinen stand wieder auf dem Programm, es gab „Kunst auf der Deele“, Tipps rund ums Fahrrad, um Verkehr und Sicherheit, Einblicke in den Alltag der Feuerwehr, Interessantes zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt, Live-Musik und noch viel mehr. 

Für jeden etwas – und in ganz Lippetal haben sich wieder viele Freiwillige ins Zeug gelegt, Raststationen mit jeweils ganz eigenem Charme aufzubauen und zu betreuen. 

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