SPD zu Repowering im Enser Osten: „Keine Einigung zwischen Betreibern“

Blickten auf ein spannendes Jahr nicht nur für die Enser Sozialdemokraten zurück: Fraktionschef Bruno Löher (links) und Kassierer Norbert Herbaum.

Niederense -  Beim geplanten Repowering von Windkraftanlagen im Enser Osten „gibt es keine Einigung zwischen den Betreibern und die Bittinger wollen keinerlei Veränderung.“

Das hat SPD-Fraktionschef Bruno Löher in der Generalversammlung der Genossen am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte ausgeführt. Gleichzeitig lobte er das große Engagement der zahlreichen Vereine und Verbände, „die sich im Kleinen in der Familie, in der Nachbarschaft, im Dorf für andere einsetzen. Sie alle sind elementar wichtig, dass ein gutes Miteinander gelingt. Dieses vielfältige Ehrenamt muss nach Meinung der SPD weiterhin gefördert und unterstützt werden.“

Bekanntlich gibt es seit dem vergangenen Jahr Überlegungen, auf einer Fläche von rund 32 Hektar östlich von Bittingen eine Konzentrationszone für Windkraftanlagen auszuweisen. Das allerdings stößt in dem Ortsteil auf Kritik. Und in einem Schreiben an Politik und Verwaltung Ende September drückten über 30 Bittinger ihren Unmut aus, lehnten das Vorhaben gänzlich ab. Zwar versicherte die Politik daraufhin, dass man die Bedenken ernst nehme. Mehr allerdings ist seither nicht geschehen und auch in der bevorstehenden Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses wird das Thema offenkundig keine Rolle spielen.

Die Wahlen zum Vorstand ergaben folgendes Bild: Mit 23 Stimmen wurde Rainer Willenborg als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Ursula Post bleibt für weitere zwei Jahre Schriftführerin, nachdem sie 22 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Zu Beisitzern ebenfalls für zwei Jahre berief die Versammlung schließlich Michael Heierhoff, Karl-Heinz Conrady, Werner Neumann und Jörg Patzer.

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