1. Soester Anzeiger
  2. Lokales
  3. Ense

Ense beteiligt sich an Modellvorhaben für Klimaschutz in Gewerbegebieten

Erstellt:

Kommentare

Kreis-Wirtschaftsförderer Dr. Volker Ruff, CDU-Kreistagsfraktionschef Ulrich Häken, Stephan Wertschulte von der Firma tilia, Dr. Anke Valentin vom Wissenschaftsladen Bonn, Frank Hockelmann vom Kreis Soest und Enses Wirtschaftsförderer Sebastian Matz (von links) hatten das Projekt in den Räumen der Firma Inotec vorgestellt.
Kreis-Wirtschaftsförderer Dr. Volker Ruff, CDU-Kreistagsfraktionschef Ulrich Häken, Stephan Wertschulte von der Firma tilia, Dr. Anke Valentin vom Wissenschaftsladen Bonn, Frank Hockelmann vom Kreis Soest und Enses Wirtschaftsförderer Sebastian Matz (von links) hatten das Projekt in den Räumen der Firma Inotec vorgestellt. © Stute

Bremen -  Die Entscheidung ist gefallen: Als eine von sechs Verbundkommunen nimmt Ense an dem Modellvorhaben „Starke Partnerschaften für nachhaltige Gewerbegebiete“ als Teil des Forschungsprojektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ teil.

Hintergrund dieses Modellvorhabens ist die Förderung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in den Gewerbegebieten Höingen und Parsit. Aus diesem Anlass fand im vergangenen Monat eine Informationsveranstaltung der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Regionalentwicklung des Kreises Soest, der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und dem Wissenschaftsladen Bonn (WiLa Bonn) in den Räumlichkeiten der Firma Inotec statt (wie ausführlich berichtet).

Die Resonanz der Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. So wurden in der Kürze der Zeit von zahlreichen Firmen beider Gewerbegebiete Klimaschutzmaßnahmen in Höhe von ca. 9 Millionen Euro vorgetragen. Besonders begehrt sind dabei Maßnahmen aus den Bereichen Integration der E-Mobilität, Optimierung der Beleuchtung und Nutzung selbst erzeugten Stroms.

Welche der zahlreichen und kreativen Maßnahmen am Ende tatsächlich förderungs-fähig sind, überprüft zurzeit das Gutachtergremium im Förderprogramm Kommunal-er Klimaschutz.NRW. Dort ist die gemeinsame Projektskizze aller Verbundkommunen form- und fristgerecht eingereicht worden.

Nach dem Prüfen der Unterlagen durch das Gutachtergremium und die Bezirksregierung, steht im positiven Fall fest, welche Firmen mit welchen Maßnahmen auf die begehrten Fördergelder hoffen können. Bis Jahresende muss dann der Förderantrag konkretisiert werden.

Der Start für die Umsetzung der Maßnahmen ist für den Sommer 2018 vorgesehen.

Auch interessant

Kommentare