Tipps für Tierfreunde

Hunde sollten keine Trauben fressen

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Hundehalter sollten aufpassen, dass ihr Tier keine Trauben frisst. Denn die Früchte sind für Hunde giftig. Foto: Julian Stratenschulte

Einige Hunde fressen zwischendurch gern einmal etwas Obst. Doch nicht alle Obstsorten sind für den Vierbeiner geeignet. Trauben etwa können zu einer bedrohlichen Vergiftung führen.

Berlin (dpa/tmn) - Trauben sind süß und knackig - aber leider nichts für Hunde. Schon zehn Gramm verzehrter Trauben pro Kilogramm Körpergewicht können böse Folgen haben, warnt die Organisation Aktion Tier.

Erste Symptome für eine Vergiftung sind Durchfall und mangelnder Appetit. Besitzer sollten mit ihrem Vierbeiner dann auf jeden Fall schnell zum Arzt. Der Mediziner gibt dem Tier eine Spritze, damit es erbrechen muss. So werden giftige Stoffe daran gehindert, den Magen-Darm-Trakt zu passieren.

Außerdem braucht das Tier sofort Infusionen, um die Funktion der Nieren aufrechtzuerhalten. Denn speziell die Nieren sind bei einer Traubenvergiftung das am meisten gefährdete Organ.

Kurioserweise scheint es auch Hunde zu geben, die selbst nach einer großen Menge Trauben keinerlei Symptome zeigen. Das lässt den Schluss zu, dass Trauben von Hunden wohl sehr unterschiedlich vertragen werden. "Keinesfalls sollte ein Tierbesitzer aber ausprobieren, zu welcher Gruppe der eigene Hund gehört!", warnt Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier.

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