Umrechnen im Urlaub: Jeder Siebte denkt noch in D-Mark

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Die gute alte D-Mark: Im Urlaub rechnet etwa noch jeder Siebte in die ehemalige Währung um. Foto: Bernd Wüstneck

Der Euro ist von Zeit zu Zeit umstritten, doch hat sich als Währung in Europa durchgesetzt. Doch viele Deutsche denken vor allem im Urlaub immer noch an die vorherige Währungseinheit, die D-Mark.

Baden-Baden (dpa/tmn) - Der Euro wurde vor fast 15 Jahren eingeführt - und trotzdem rechnen viele Touristen im Urlaub immer noch die Preise in D-Mark um. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Media Control.

Rund jeder Siebte (15 Prozent) rechnet demnach sogar immer um. Und vier von zehn (41 Prozent) sagten, das komme ab und zu vor. Ebenso viele gaben an, nicht in D-Mark umzurechnen. Oft führt das Umrechnen in die alte Währung zu Sparsamkeit: Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) erklärte, er habe danach schon darauf verzichtet, für etwas Geld auszugeben. Bei gut jedem Dritten (35 Prozent) kam das zumindest schon einmal vor. Im Auftrag des Reiseveranstalters L'tur befragte Media Control im Juli 1108 Personen zwischen 14 und 60 Jahren.

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