Landurlaub: Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

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Zum Landurlaub gehören unter anderem auch Angeln, Reiten oder Radfahren. Foto: Jens Büttner

Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern ist mehr als nur Urlaub am Ostseestrand. Im Innern, weiter ab von den belebten Küsten, ist Urlaub pur zu finden.

Rostock (dpa) - Der Landurlaub spielt nach Ansicht des Tourismusverbands für die Entwicklung des ländlichen Raums in Mecklenburg-Vorpommern eine zentrale Rolle. Es gebe den klaren politischen Willen, dort touristische Strukturen zu schaffen, sagte der Sprecher des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf.

Die Regionen im Landesinneren tragen mit mehr als sieben Millionen Übernachtungen zu etwa einem Viertel an allen Buchungen bei. Wenn sich die Politik damit befasse, Perspektiven in den ländlichen Regionen zu erhalten und Lebensqualität weiter zu entwickeln, dann sei der Tourismus eine gute Antwort, betonte Woitendorf. Viele Menschen in Großstädten wie Berlin oder Hamburg sehnten sich nach dem Kontrast. "Für diese Auszeit bietet sich gerade der ländliche Raum Mecklenburg-Vorpommerns an."

So gebe es unterschiedliche Projekte wie etwa "Landart", in dessen Rahmen sich unterschiedliche Anbieter vernetzen und gemeinsam attraktive Angebotspakete für Urlauber schnüren. "Landart" gibt es seit 2012. "Es hat sich gezeigt, dass die Anbieter nun auf einem höheren Niveau agieren können", sagte Woitendorf.

Im Gegensatz zu den Vorjahren gehe der Trend beim Landurlaub weg von der Förderung der Regionen, sondern hin zu Themenblöcken. Dazu gehörten beispielsweise Angeln, Reiten oder Radfahren, aber auch "Brauchtum und Romantik" oder "Erlebnis Landwirtschaft". Es sei eine Aufgabe der nahen Zukunft, die Menschen in den Regionen zur Weiterentwicklung solcher Produkte zu motivieren oder auch neue Ideen zu kreieren und diese dann umzusetzen.

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