Früher und heute: Fünf Computerspiel-Helden im Vergleich

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Mario und Sonic gehören zu den Videospielhelden, die wohl nie aus der Mode kommen. Foto: Ursula Düren

Im Vergleich zu Film, Fernsehen und Literatur sind Computer- und Videospiele noch ein vergleichsweise junges Medium. Populäre Protagonisten haben aber auch sie schon hervorgebracht - ein kleines Nachschlagewerk für Besucher der diesjährigen Gamescom.

Köln (dpa) - Die Gamescom (17. bis 21. August) in Köln ist nicht nur eine Fachmesse und Leistungsschau für glitzernde Technikneuheiten - sie ist auch eine Art Festival und Abenteuerspielplatz für begeisterte Video- und Computerspieler.

Für viele von ihnen gehören die alten und jungen Helden ihrer Games zum Allgemeinwissen. Für alle, die da nicht so sattelfest sind und trotzdem auf der Gamescom mitreden wollen, hier ein ganz kleines Kompendium - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Mario: Der Klempner dürfte selbst Leuten ein Begriff sein, die noch nie ein Videospiel in der Hand hatten. Der passionierte Schnauzbartträger mit Latzhose übernahm schon in zig Spielen seines Erfinders Nintendo die Hauptrolle, sprang auf Schildkröten, befreite die Prinzessin und brabbelte dabei Worte, die irgendwie italienisch klingen sollen. Sogar ein Film ("Super Mario Bros.", 1993) wurde gedreht, was Beteiligten wie Hauptdarsteller Bob Hoskins ("eine wahnsinnig unglückliche Erfahrung") danach allerdings recht peinlich war. Marios Popularität konnte der Flop nicht ankratzen.

Sonic: Viele hielten den blauen Igel von Sega nur für eine schnittigere Variante des etwas untersetzten Marios. Aber Sonic wurde selbst zu einem Klassiker, als er in den 90ern erstmals in seinen roten Schuhen losraste. Die Jump'n'Run-Titel mit dem Igel verkauften sich danach millionenfach. Mittlerweile begegnen sich die einstigen Konkurrenten Sonic und Mario sogar in gemeinsamen Spielen - etwa wenn sie bei Olympischen Spielen gegeneinander antreten.

Lara Croft: Die Archäologin aus dem Spiel "Tomb Raider" hat sich seit ihrem ersten Auftritt Mitte der 90er zu einer Ikone der Popkultur aufgeschwungen. Die reiche Lara brach dabei mit der Vorstellung, dass nur kernige, knurrige Männer gute Schatzjäger sein können. Damit wurde sie selbst so populär, dass ihr Schauspielstar Angelina Jolie auf der Kinoleinwand ihr Gesicht lieh.

Solid Snake: Der Supersoldat musste in der "Metal Gear Solid"-Reihe schon so manche brenzlige Situation überstehen. Die Geschichten rund um Snake sind episch, manchmal etwas verwirrend, aber oft auch große Unterhaltung. Viele "Metal Gear"-Spiele gelten als Klassiker - und der Schleicher Snake mit seinem "Rambo"-ähnlichen Stirnband als Ikone.

Nathan Drake: Abenteurer gehen einfach immer. Nathan Drake hat sich wie seine Kollegin Lara Croft eigentlich nie sonderlich von unwegsamem Gelände, fiesen Fallen und Feuerbeschuss feindlich gesinnter Zeitgenossen aufhalten lassen. Die "Uncharted"-Reihe erinnert in Optik und Erzählweise an besten Hollywood-Flair - und Protagonist Drake wie ein würdiger Nachkomme von Harrison Ford ("Indiana Jones").

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