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Rotlichtverstoß: Zeugen belasten Autofahrer

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Ist die überfahrene Ampel länger als eine Sekunde rot, werden Bußgeld und Punkte fällig.

Nicht immer muss es zu einem Verkehrsunfall kommen. Trotzdem ist es gefährlich, eine rote Ampel zu überfahren. Sind Zeugen mit im Spiel, kann es teuer werden.

Wer über eine rote Ampel fährt, dem droht eine hohe Strafe. Als Beweis reicht unter Umständen eine Zeugenaussage. Das lässt sich aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg schließen (Az.: 3 Ss Owi 1310/15), über das der ADAC berichtet.

Länger als eine Sekunde rot

Im verhandelten Fall wurde einem Autofahrer zur Last gelegt, eine Ampel überfahren zu haben, die länger als eine Sekunde rot war. Daher bekam er neben Bußgeld und Punkten auch ein Fahrverbot von einem Monat auferlegt. Der Autofahrer klagte dagegen, denn er behauptete, dass die Ampel noch nicht so lange Rot zeigte.

Das Gericht wies die Klage ab und stützte sich dabei auf Zeugenaussagen eines Polizisten vor Ort. Er hatte ausgesagt, dass die Ampel schon wieder auf Grün umschaltete, unmittelbar nachdem der Kläger durchgefahren war - und damit bereits länger als eine Sekunde rot gewesen sein musste. Damit bestätigte das Gericht den qualifizierten Rotlichtverstoß.

Grüner Pfeil an der Ampel

Der Grüne Pfeil erlaubt das Rechtsabbiegen - trotz roter Ampel. Doch trotzdem müssen Autofahrer eine Sache beachten: Fünf Bußgeldfallen, die Autofahrer kennen sollten. Auch Fahrradfahrer müssen sich an die Verkehrsregeln halten.

In einem Fall wurde ein Autofahrer zu Unrecht für einen Rotlichtverstoß bestraft. Er hatte die Ampel umfahren

Ein grünes Licht an der Ampel bedeutet allerdings für Verkehrsteilnehmer nicht immer freie Fahrt.

dpa/tmn

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