WERL ▪ Es ist eine Art „Zwölfer-Rad“, wenn man es närrisch sehen will – wobei die Wagen natürlich mehr als jeweils vier Räder haben. Aber beim Karnevalsumzug wird nicht viel rollen, befürchten die Werler Narren. Nur drei Wagen sind bislang angemeldet.

Den Prinzenwagen wird es auch in diesem Jahr beim „Rosensonntagszug“ in Werl geben. Ansonsten sind Wagen aber wohl Mangelware beim Umzug. ▪
Das entspricht nur der Hälfte des Vorjahres. Das sorgt für Enttäuschungen bei den Organisatoren des Umzug, die sich am Dienstagabend trafen. Dabei sei das Fehlen der Wagen kein Hinweis darauf, dass der Karneval in Werl nicht gewollt ist, sagen Lutz Langschmidt und Uli Peters, Vorsitzender des Dachverbandes der Werler Karnevalisten. Denn im Umkehrschluss hat man deutlich mehr Fußgruppen. Über 500 Aktive werden mitmarschieren, wenn der Zug sich überwiegend per pedes in Bewegung setzt.
Es sind wohl mehr die vielen Auflagen in Sicherheitsfragen, die abschreckend wirken auf die Wagenbauer, vermutet Langschmidt. „Viele haben Angst, alte Wagen umzubauen – und dass etwas passiert“, sagt Langschmidt. Viele Kriterien seien mittlerweile zu erfüllen. Das geht zusätzlich ins Geld.
Nur der Prinzenwagen sowie ein Fahrzeug aus Büderich und eines aus Budberg sind bislang für den „Rosensonntagszug“ am 19. Februar gemeldet worden. Die fünfte Kompanie der Schützen ist in diesem Jahr wagenmäßig außen vor, dafür gehen auch hier viele zu Fuß.



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