SOEST ▪ Einige Schlägereien, ein paar Handtaschendiebstähle, ein versuchter sexueller Übergriff: Die 674. Soester Allerheiligenkirmes könnte als eine der friedlichsten in die Geschichte eingehen.

Trotz des großen Besucherandrangs zeigt sich die 674. Soester Allerheiligenkirmes bisher nicht nur als eine der wärmsten, sondern auch als eine sehr friedliche Veranstaltung.
Insbesondere zwei 18 und 20 Jahre alte Soester hatten am Donnerstag zwar versucht, diese positive Bilanz zu trüben, ihre Aktivitäten endeten allerdings auf der Polizeiwache. Für den 18-Jährigen war es schon der zweite Besuch. Nachdem er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht hatte, waren Alkohol- und Aggressionspegel am Abend schon wieder so hoch, dass er sich an einer Prügelei beteiligte.
Der 20-Jährige zettelte am Donnerstagabend gar selbst eine Schlägerei an. Und das, nachdem ihn die Beamten zuvor zu Hause besucht hatten und ihm unmissverständlich klar gemacht hatten, dass sie ein Auge auf ihn haben würden.
„Friedlich und ohne größere Vorkommnisse“ verlief nach Polizeiangaben die Nacht zum Samstag sowie der Samstagvormittag. Zwar sei der Besucherandrang sehr groß, viel Arbeit hätten die Beamten aber dennoch nicht.



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